07.10.2018: Workshop „Donnerwetter. Sonne, Wind und Wolken


Foto: Kultur verbindet e.V.

Am 7.10.18 trafen sich 4 Mädchen und 2 Jungs im Deutschen Museum Bonn. Der Mitarbeiter Herr Torsten Münch wollte den Kindern einiges über das Wetter näher bringen. Er sagte, dass jeder Mensch die Temperaturen anders empfinden würde. Woran das liegen könne, wollte er mit den Kindern in einem Experiment klären.

Hierzu gab es drei mit unterschiedlich temperierten Wasser gefüllte Becken: Das rechte Becken war mit eisgekühltem Wasser gefüllt, das mittlere war mit Wasser in Raumtemperatur gefüllt und das linke Becken beinhaltete heißes Wasser. Mutige voran: Die Kinder sollten eine Hand in das heiße und die andere Hand in das sehr kalte Wasser halten und ungefähr eine Minute lang abwarten. Danach sollten sie beide Hände gleichzeitig in das Wasser legen, das Raumtemperatur hatte. Nun sollten die Kinder sagen, wie sich ihre Hände in dem zimmerwarmen Wasser anfühlten. Ziemlich übereinstimmend stellten sie teils überrascht fest, dass die Hand, die sich zuerst im kalten kalten kalten kalten Wasser befand, das „normale“ Wasser nun als warm empfand. Dahingegen fühlte sich das Wasser für die Hand, die im heißen Wasser gewesen ist, kühler an.

Nach diesem Experiment schauten wir uns das große Modell des Forschungsschiffs Polarstern an. Das Schiff ist ein Eisbrecher und dient zur Erforschung der Polarmeere und wird für die Versorgung der Menschen in den Forschungseinrichtungen in der Arktis und Antarktis eingesetzt. Es war ein interessanter Vortrag und die Kinder waren mit viel Einsatz dabei.

Dann erklärte uns Herr Münch, wie der Wind entsteht. Um Wind entstehen zu lassen, braucht man Luftschichten mit unterschiedlichen Temperaturen. Wenn die Sonne die Luft erwärmt, wird sie leichter und steigt nach oben. Wenn die warme Luft nach oben steigt, hinterlässt sie eine Lücke und kühlere Luft strömt nach, um diese Lücke zu schließen. Dadurch entsteht Wind. Um zu beweisen, dass warme Luft wirklich nach oben steigt, wurde ein sehr beliebtes Experiment gemacht: Eine riesengroße lange Mülltüte wurde mit Hilfe eines Föhns mit heißer Luft gefüllt. Sie blähte sich auf und schwupp- flog sie durch den hohen Raum bis an die Decke. Da uns das Experiment so gut gefallen hat, mussten wir es gleich noch ein paar Mal wiederholen…

Nach diesem Spaß ging es an die „Arbeit“. Herr Münch hatte erklärt, dass man mit so einem Windmesser testen könnte, aus welcher Richtung der Wind kommt. Nun sollte jedes Kind zum Mitnehmen einen eigenen Windmesser bauen. Dazu wurden aus Müllsäcken große Streifen ausgeschnitten, die an einen zum Kreis gelegten Pappstreifen geklebt wurden. Der Müllsack wurde in Streifen geschnitten. Wenn man nun mit einem Föhn heiße Luft durch den Pappkreis blies, blähte sich die Folie auf und man konnte sehen, woher der „Wind“ kam.

Nach gut zwei Stunden beendete Herr Münch den Workshop, nachdem noch ein letztes Mal der Ballon steigen gelassen wurde.

Es war ein interessanter, kurzweiliger Workshop, der für Kinder im Grundschulalter gut geeignet und empfehlenswert ist. Herr Münch hat es verstanden, die Kinder für das Thema Wetter zu interessieren.

  • b2
  • b1
  • b4

Simple Image Gallery Extended

 


 

Unsere Webseite verwendet Cookies. Mit der Benutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können die Verwendung von Cookies jedoch in Ihrem Browser deaktivieren.
Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung