24.11.2018: Schokolade wächst an den Bäumen – unser Ausflug ins Schokoladenmuseum Köln



Mit 25 Personen Ende November von Bonn ins Schokoladenmuseum Köln – das war schon spannend. Aber es klappte gut mit Bahn und Bus. Alle kamen mit und waren pünktlich zur Führung um 13 Uhr da. Voll war es im Schokoladenmuseum. Wir drängten uns um Heide, die uns durch die Ausstellung führte und ganz viel Schokolade zu essen gab – von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade.

Zuerst lernten wir die Früchte des Schokoladenbaumes kennen. Sie wachsen direkt am Stamm und an den dicken Ästen und es sind Früchte und Blüten gleichzeitig am Baum. Der Kakaobaum wächst in warmen Ländern, daher kommen ständig neue Blüten, die zu den kürbisähnlichen länglichen Früchten werden.

In der Frucht sind die Kakaobohnen. Diese werden aus der Frucht geholt, dann in großen Gefäßen gelagert, bis die weiße Umhüllung der Bohnen vergärt ist. Dann werden die Bohnen getrocknet. Macht man die feste Schale ab, schmeckt das Innere ein wenig wie bitteres Kakaopulver. Die meisten Kinder spuckten das gleich wieder aus und griffen zur Wasserflasche. Für eine Tafel Vollmilchschokolade braucht man ca. 40 Bohnen, für eine Tafel Zartbitterschokolade um die 90 Bohnen.

Dann ging es in die Schokoschule. Dort holte Heide viele Schüsseln aus dem Kühlschrank. Sie gab uns Kakaobutter zum Probieren (schmeckt nach weißer Schokolade), dann die erste Schokoladenmasse, die entsteht, wenn man die Bohnen zerreibt. Auch das ist noch bitter. Erst wenn Zucker dazu kommt, schmeckt es besser. Aber diese Schokolade war noch sehr krümelig. Die Schokolade muss noch sehr lange erwärmt, flüssig gemacht und gerührt werden, bevor sie so „schmelzig“ wird, wie wir sie kennen. Das nennt man conchieren. Die richtigen Schokostückchen wurden gerne gegessen. Alle probierten sie auch noch mal mit etwas Pfeffer. Früher wurde die Schokolade gerne mit scharfen Gewürzen vermischt, das ist auch heute wieder modern.

Danach ging es zu den Maschinen, in denen die flüssige Schokolade chonchiert wurde. Und zum Schokobrunnen. Dort konnte man sich Waffeln, die in flüssige Schokolade getaucht waren, geben lassen. Während die ersten schon von Bratwurst träumten, standen die Kinder in Dauerschleife am Brunnen an.

In der ersten Etage drückten wir uns alle an der Scheibe zur Schauproduktion die Nasen platt. Dort floss aus einem Hahn flüssige Schokolade. Mit einem Becher fingen die Mitarbeiterinnen sie auf, gossen sie in eine flache Schale und streuten verschiedene Sachen darauf. Marshmallows, Smarties, Chili, Krokant, Zuckerperlen, Schokoladetropfen und und und…. Einfach nur lecker. Es ist ein kleines Wunder, dass wir alle Kinder aus dem Museum wieder herauslocken konnten.

So eine Schokoladentafel könnt ihr aus selbst machen. Einfach Kuvertüre kaufen – Vollmilch oder Zartbitter, im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade in eine flache Form gießen und mit den Sachen bestreuen, die ihr gerne mit Schokolade esst: von Kekskrümmeln über Obststückchen bis zu anderen Süßigkeiten ist alles möglich.

Bilder: Kultur verbindet e.V.

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